{"id":113,"date":"2025-09-09T19:26:52","date_gmt":"2025-09-09T19:26:52","guid":{"rendered":"https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/de\/?page_id=113"},"modified":"2025-09-09T19:26:52","modified_gmt":"2025-09-09T19:26:52","slug":"geparden","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/de\/geparden\/","title":{"rendered":"Geparden"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/MaleikaFamilie-PR-2-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-118\" srcset=\"https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/MaleikaFamilie-PR-2-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/MaleikaFamilie-PR-2-300x200.jpg 300w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/MaleikaFamilie-PR-2-768x512.jpg 768w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/MaleikaFamilie-PR-2-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/MaleikaFamilie-PR-2.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Phantastische Gesch\u00f6pfe &#8230;<\/h3>\n\n\n\n<p>Langbeinig, grazil und elegant vereinen sie in sich kraftvolle Dynamik, sind schnell, wendig, geschmeidig und dabei von einer majest\u00e4tischen Sch\u00f6nheit, die schon an aristokratische Extravaganz grenzt.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Geparde sind einf\u00fchlsam. Sie sind z\u00e4rtliche und liebevolle M\u00fctter. Sie sind in ihren Eigenschaften hochspezialisiert. Und sie sind scharfsichtig: Geparde k\u00f6nnen noch viel besser sehen als ein Mensch mit Fernglas!<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Geparde sind Energiesparer. Eine der wichtigsten Gepardenregeln hei\u00dft: Vermeiden von Energieverschwendung!<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Die aufwendige Jagdtechnik, Tageshitze, das Versorgen von bis zu f\u00fcnf Jungen: alles kostet die Gepardin wertvolle Energie. Der ganze Tagesrhythmus ist dem sparsamen Umgang mit der k\u00f6rpereigenen Energie untergeordnet. Geparde sind nur morgens und abends sowie w\u00e4hrend der schattigen Tageszeiten aktiv. In der Mittagshitze wird generell geruht. So funktioniert das Gepardenleben, sofern keine St\u00f6rungen eintreten.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/B1423127-Kopie-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-115\" srcset=\"https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/B1423127-Kopie-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/B1423127-Kopie-300x200.jpg 300w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/B1423127-Kopie-768x512.jpg 768w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/B1423127-Kopie-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/B1423127-Kopie.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Lebensraum<\/h3>\n\n\n\n<p>Die einzigen fossilen Zeugen des Gepards findet man in Asien. Darauf beruht die Vermutung, dass der Gepard von Asien aus den afrikanischen Kontinent erobert hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus heutiger Sicht war die afrikanische Unterart wesentlich erfolgreicher. Die asiatische Unterart ist mittlerweile in der freien Wildbahn ausgestorben. Der letzte indische Gepard wurde beispielsweise Anfang der 1950er-Jahre geschossen.<\/p>\n\n\n\n<p>Heute leben nur noch weniger als 7000 Geparden s\u00fcdlich der Sahara.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bestandsentwicklungen sind alarmierend. Manche Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Gepard in naher Zukunft nur noch in wenigen gesch\u00fctzten Gebieten \u00fcberleben wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Geparde leben in einem nachts k\u00fchlen, tags\u00fcber hei\u00dfen, meist schattenlosen Land. Sie bevorzugen die baumlose Steppe, an die ihre Konstitution optimal angepasst ist. Sie sind auf gro\u00dfe zusammenh\u00e4ngende Gebiete angewiesen. Der stetig schrumpfende Lebensraum zwingt Geparde jedoch zum R\u00fcckzug auch in unzug\u00e4ngliches Buschland. Das Leben im Busch birgt deutlich erschwerte Lebensbedingungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Standortwahl orientieren sich Geparde an ihren Beutetieren. Am liebsten jagen sie Thomsongazellen (in Namibia: Springb\u00f6cke). W\u00e4hrend der Wanderungen dienen Erdh\u00fcgel, selten auch ein Baum oder Felsen, als Aussichtspunkt, um nach Beute oder Feinden Ausschau zu halten.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis zum Alter von sechs Monaten bleiben Geparde ihrem Standort innerhalb eines gr\u00f6\u00dferen Gebietes relativ treu. Mit zunehmendem Alter der Jungen werden die Wanderungen immer ausgedehnter bis zu circa 35 Kilometern am Tag.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben dem Nahrungsangebot beeinflussen m\u00f6gliche Gefahren durch L\u00f6wen oder Hy\u00e4nen den Aufenthaltsort und f\u00fchren gegebenenfalls auch zu einem generellen Standortwechsel.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"561\" src=\"https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Gepardensprint-HP-ST-1024x561.jpg\" alt=\"Geparden sind die schnellsten Lands\u00e4ugetiere\" class=\"wp-image-117\" srcset=\"https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Gepardensprint-HP-ST-1024x561.jpg 1024w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Gepardensprint-HP-ST-300x164.jpg 300w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Gepardensprint-HP-ST-768x420.jpg 768w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Gepardensprint-HP-ST-1536x841.jpg 1536w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Gepardensprint-HP-ST.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Weltspitze<\/h3>\n\n\n\n<p>Geparden sind Weltspitze!<\/p>\n\n\n\n<p>Sie sind die schnellsten Lands\u00e4ugetiere der Erde. Eine H\u00f6chstgeschwindigkeit von 114 bis 120 Stundenkilometer erreichen Geparde im Spurt, allerdings nur \u00fcber eine kurze Distanz von circa 600 bis 800 Metern. Dies muss ihnen f\u00fcr einen Jagderfolg gen\u00fcgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Gepardenk\u00f6rper ist ganz auf die schnelle Fortbewegung eingestellt. Er verf\u00fcgt \u00fcber lange Extremit\u00e4ten und eine extrem mobile Wirbels\u00e4ule. Die ab dem vierten Lebensmonat nicht mehr einziehbaren Krallen dienen als \u201aSpikes\u2018 und sorgen so f\u00fcr Trittfestigkeit und Antrittsschnelle. Im Spurt k\u00f6nnen Geparde die Hinterbeine vor die Vorderbeine setzen. Die besonders gro\u00dfen Nasenl\u00f6cher sorgen f\u00fcr eine bessere Atmung und Sauerstoffversorgung bei den extremen Spurts.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Atmung k\u00fchlen Geparde ihren erhitzten K\u00f6rper nach den Spurts herunter, denn sie haben fast keine Schwei\u00dfdr\u00fcsen. So verbrauchen sie weniger Fl\u00fcssigkeit und haben au\u00dferdem keinen K\u00f6rpergeruch.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PR-Maleika-7-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-120\" srcset=\"https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PR-Maleika-7-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PR-Maleika-7-300x200.jpg 300w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PR-Maleika-7-768x512.jpg 768w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PR-Maleika-7-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PR-Maleika-7.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gefahren<\/h3>\n\n\n\n<p>Die nat\u00fcrlichen Feinde der Geparde sind L\u00f6wen, selten auch einmal Leoparden, vor allem w\u00e4hrend der ersten Lebensmonate. L\u00f6wen t\u00f6ten die jungen Geparde und lassen sie dann liegen. Diese Gefahr ist erst vor\u00fcber, wenn die jungen Geparde gro\u00df genug sind, um schneller zu laufen als ihre Feinde. Die Geparde fl\u00fcchten dann sternf\u00f6rmig in alle Himmelsrichtungen, so dass sich die Gefahr f\u00fcr den Familienverband reduziert.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich mit Hy\u00e4nen. In der Regel begn\u00fcgen diese sich aber damit, den Geparden ihre erlegte Beute &#8222;abzujagen&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Waffen der Geparden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Aufmerksamkeit<\/li>\n\n\n\n<li>Gute Gel\u00e4nde\u00fcbersicht<\/li>\n\n\n\n<li>Schnelligkeit<\/li>\n\n\n\n<li>Hervorragende Tarnung ihres Fells<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrliche Gefahren haben den Bestand nie ernsthaft bedroht.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4re da nicht der Mensch!<\/p>\n\n\n\n<p>Als Spezies verursacht der Mensch generell zwei t\u00f6dliche Gefahren:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Zerst\u00f6rung des nat\u00fcrlichen Lebensraums sowie St\u00f6rung und Ver\u00e4nderung der nat\u00fcrlichen Abl\u00e4ufe, dies f\u00fchrt beispielsweise zu einem \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Anstieg der L\u00f6wenpopulation.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Auf Safari unterwegs st\u00f6rt er &#8211; oft aus Unwissenheit &#8211; Jagden oder schreckt ruhende Geparde in der Mittagshitze auf. Der ausgekl\u00fcgelte Energiehaushalt und die empfindliche K\u00f6rperphysiologie lassen Geparde sehr empfindlich auf St\u00f6rungen durch den Tourismus reagieren. So kann schon ein falsches Verhalten einem Gepardenjungen das Leben kosten.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PR-Maleika-9-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-122\" srcset=\"https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PR-Maleika-9-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PR-Maleika-9-300x200.jpg 300w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PR-Maleika-9-768x512.jpg 768w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PR-Maleika-9-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PR-Maleika-9.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kommunikation<\/h3>\n\n\n\n<p>Geparde verst\u00e4ndigen sich untereinander in erster Linie nonverbal, also \u00fcber Gedanken, F\u00fchlen und Verhalten. Im Unterschied zu dem gewaltigen L\u00f6wengebr\u00fcll oder dem durchdringenden Hy\u00e4nengekicher sind die Laute der Geparde generell zur\u00fcckhaltend und eher leise.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">&#8222;Gepardensprache&#8220;<\/h5>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Gepardenmutter ruft ihre Jungen mit einem hohen &#8222;Miauen&#8220;.<\/li>\n\n\n\n<li>Das helle &#8222;Fiepen&#8220; der Gepardenbabys erinnert an Vogelgezwitscher.<\/li>\n\n\n\n<li>Die hellen &#8222;Gurr-Laute&#8220; der Jungen zeugen von Neugierde, \u00fcberlagert mit Angst.<\/li>\n\n\n\n<li>Schnurren symbolisiert Wohlbehagen.<\/li>\n\n\n\n<li>Das katzentypische &#8222;Fauchen&#8220; signalisiert aggressive Abwehr.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/BL-24-3-9-27-1024x576.jpg\" alt=\"Gepardenkinder in der Kalahari\" class=\"wp-image-125\" srcset=\"https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/BL-24-3-9-27-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/BL-24-3-9-27-300x169.jpg 300w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/BL-24-3-9-27-768x432.jpg 768w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/BL-24-3-9-27-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/BL-24-3-9-27.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nahrung<\/h3>\n\n\n\n<p>Wilde Geparde fressen generell nur selbst erlegte frische Beute, kein Aas. F\u00fcr das \u00dcberleben einer Gepardenfamilie steht immer die Deckung des Energiebedarfs der J\u00e4gerin im Vordergrund. Wenn die Jungen noch klein sind, bedeutet dies, dass bei Nahrungsengp\u00e4ssen die Mutter frisst und die Jungen dann leer ausgehen m\u00fcssen. Sp\u00e4ter, wenn die Jungen bereits in der Lage sind zu jagen, dreht sich dieses Prinzip um.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Geparde haben eine aufwendige Jagdtechnik und einen ungew\u00f6hnlich schnellen Stoffwechsel. Eine Gepardenfamilie hat deshalb einen hohen Energiebedarf und ben\u00f6tigt im Optimalfall t\u00e4glich Nahrung.<\/p>\n\n\n\n<p>Wettlauf mit der Zeit<\/p>\n\n\n\n<p>Das Fressen ist f\u00fcr Geparde immer ein Wettlauf mit der Zeit. Da sie ihre Beute nicht gegen\u00fcber L\u00f6wen oder Hy\u00e4nen verteidigen k\u00f6nnen, fressen Geparde sehr schnell und halten sich nicht l\u00e4nger als eine Stunde bei der Beute auf.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"674\" src=\"https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Gepardenkind-jagt-1024x674.jpg\" alt=\"Gepardenkinder \u00fcber Jagen\" class=\"wp-image-126\" srcset=\"https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Gepardenkind-jagt-1024x674.jpg 1024w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Gepardenkind-jagt-300x197.jpg 300w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Gepardenkind-jagt-768x505.jpg 768w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Gepardenkind-jagt-1536x1010.jpg 1536w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Gepardenkind-jagt.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Jagen<\/h3>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Jagdtechnik<\/h5>\n\n\n\n<p>Der Gepard schleicht unbemerkt m\u00f6glichst nahe an die Beute heran (bis auf ca. 40 Meter). Wendet die Beute den Blick ab, ist dies ein Ausl\u00f6semechanismus. \u00dcber eine Distanz von 600 Metern kann der Gepard seine H\u00f6chstgeschwindigkeit von bis zu 120 Stundenkilometern aufrecht erhalten. Dann muss er die Beute mit den Vordertatzen zu Fall gebracht haben. Ein gezielter W\u00fcrgegriff an die Kehle erstickt die Beute sehr schnell.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Tribut einer Jagd ist ein extrem erhitzter Gepardenk\u00f6rper, der durch heftiges Atmen innerhalb der n\u00e4chsten 15 Minuten wieder herunter gek\u00fchlt wird. In der Zwischenzeit sind Geparde sehr anf\u00e4llig gegen\u00fcber Attacken von Nahrungskonkurrenten. In diesem Fall geben sie die Beute ohne Gegenwehr auf. F\u00fcr die Geparde bedeutet dies mindestens einen doppelten Energieverlust, da sie ja erst wieder zu einem Jagderfolg mit gleichem Energieaufwand kommen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jagen lernen die Jungen durch genaues Beobachten ihrer Mutter. Die Jungen selbst starten zun\u00e4chst recht unbeholfen &#8211; in etwa ab dem f\u00fcnften Lebensmonat &#8211; ihre Jagdversuche mit jungen Gazellen. Neben Gazellen sind Hasen und V\u00f6gel weitere Beutetiere der Geparde.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Jagderfolg<\/h5>\n\n\n\n<p>Der Jagderfolg ist abh\u00e4ngig von dem perfekten Beherrschen der Jagdtechnik und der entsprechenden Erfahrung, von der Gel\u00e4ndebeschaffenheit und dem generellen Nahrungsangebot. Durchschnittlich f\u00fchren 10-20% der Versuche zum Jagderfolg.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Problematisch k\u00f6nnen sich St\u00f6rungen durch unbedachte Touristenfahrzeuge auswirken. Falls ein Jagdversuch nicht erfolgreich verl\u00e4uft, kann dies bereits das \u00dcberleben eines der Jungen in Frage stellen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"605\" src=\"https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/FB-CH-1-24-12-2018-1024x605.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-63\" srcset=\"https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/FB-CH-1-24-12-2018-1024x605.jpg 1024w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/FB-CH-1-24-12-2018-300x177.jpg 300w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/FB-CH-1-24-12-2018-768x454.jpg 768w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/FB-CH-1-24-12-2018.jpg 1100w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Generelle Fakten zu Geparden<\/h3>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Gr\u00f6\u00dfe<\/h5>\n\n\n\n<p>&nbsp;Geparde werden etwas mehr als sch\u00e4ferhundgro\u00df. M\u00e4nnchen erreichen eine L\u00e4nge von 2,20 Metern, wobei der Schwanz circa 90 cm ausmacht. Weibchen erreichen ungef\u00e4hr drei viertel der Masse.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Einzelg\u00e4nger&#8230;<\/h5>\n\n\n\n<p>&nbsp;Generell sind Geparde Einzelg\u00e4nger. Trifft man sie in Gruppen, so handelt es sich entweder um eine Mutter mit ihren Jungen oder um Junggeparde. Die M\u00e4nnchen jagen manchmal im Zweier- oder Dreierverband und sind dann in der Regel Geschwister. Sie beteiligen sich generell nicht an der Aufzucht der Jungen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Kopulation und Wurfzeit<\/h5>\n\n\n\n<p>&nbsp;Kopulation und Wurfzeit sind an keine festen Zeiten gebunden. Nach einer Tragzeit von 90-95 Tagen werden bis zu f\u00fcnf 250-280 Gramm schwere Junge geboren. W\u00e4hrend der ersten 8-11 Tage sind sie noch blind. 6-8 Wochen werden die Jungen ges\u00e4ugt. Nach 20 Tagen bekommen sie erstmals Fleischnahrung.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Die Gepardenfamilie<\/h5>\n\n\n\n<p>Eine Gepardenfamilie besteht aus der Mutter mit den Jungtieren des letzten Wurfs. Die Mutter ist allein f\u00fcr die Versorgung, Erziehung und Ausbildung der Jungen verantwortlich.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;In den ersten Lebenswochen haben die Jungen eine lange graue Nackenm\u00e4hne, die sich mit zunehmendem Alter zur\u00fcckbildet.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;In den ersten drei Lebenswochen bleiben die Jungen in einem Grasversteck zur\u00fcck, w\u00e4hrend die Mutter jagen geht. Danach folgen ihr die Jungen, werden aber w\u00e4hrend der Jagd weiterhin versteckt. Bis zum Alter von sechs Monaten sind die Gepardenkinder extrem anf\u00e4llig gegen\u00fcber Angriffen von Feinden wie L\u00f6wen, Hy\u00e4nen oder Leoparden. Ihr einziger Schutz ist die Tarnung ihres Fells und striktes Verstecken.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"599\" src=\"https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Spielende-Gepardenkinder-HP-ST-1024x599.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-123\" srcset=\"https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Spielende-Gepardenkinder-HP-ST-1024x599.jpg 1024w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Spielende-Gepardenkinder-HP-ST-300x175.jpg 300w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Spielende-Gepardenkinder-HP-ST-768x449.jpg 768w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Spielende-Gepardenkinder-HP-ST-1536x898.jpg 1536w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Spielende-Gepardenkinder-HP-ST.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Spielen<\/h3>\n\n\n\n<p>Geparde sind die geborenen J\u00e4ger. Jagdinstinkt und alle Elemente, die letztendlich zum Jagderfolg f\u00fchren, sind angeboren. Allerdings m\u00fcssen die F\u00e4higkeiten im Lauf der Entwicklung vervollkommnet werden. Sie werden im Spiel trainiert.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Spielend lernen f\u00fcrs Leben&#8230;<\/h5>\n\n\n\n<p>&nbsp;Alle relevanten Elemente des sp\u00e4teren Lebens werden spielerisch ge\u00fcbt: Lauern, Anschleichen, Spurten, mit den Vordertatzen das &#8222;Beutetier&#8220; (Spielpartner) zu Fall bringen, W\u00fcrgegriff und vieles mehr. Im Spiel werden alle Verhaltensweisen und Funktionskreise frei kombiniert, auch wenn sich diese im sp\u00e4teren Leben gegenseitig ausschlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Voraussetzung f\u00fcr Spielverhalten ist eine entspannte Situation. Wenn Erstbez\u00fcge auftreten (Jagd, Gefahr) wird das Spiel sofort beendet.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Spiel ist ein wichtiges Element der sozialen Bindung. Alle Familienmitglieder nehmen daran teil. Allzu aggressive Handlungen in spielerischen K\u00e4mpfen werden durch Schmerzenslaute gehemmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn die Mutter mitspielt, demonstriert sie Fertigkeiten, die f\u00fcr die Jagd wichtig sind. Besonders intensiv muss der Einsatz des Schwanzes als Lenkruder beim Spurt trainiert werden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PR-Maleika-8-1024x683.jpg\" alt=\"Gepardenkuss\" class=\"wp-image-121\" srcset=\"https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PR-Maleika-8-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PR-Maleika-8-300x200.jpg 300w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PR-Maleika-8-768x512.jpg 768w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PR-Maleika-8-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/matto-barfuss-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PR-Maleika-8.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">&#8222;Zungenk\u00fcsse&#8220;<\/h3>\n\n\n\n<p>&#8222;Zungenk\u00fcsse&#8220; haben eine gro\u00dfe Bedeutung im Gepardenleben. Sie dienen der gegenseitigen Fellpflege, pflegen den Sozialkontakt und haben Schutzfunktionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schutz vor Krankheiten<\/p>\n\n\n\n<p>Das Lecken des Fells sch\u00fctzt die Babys vor Krankheiten wie beispielsweise Rachitis, eine h\u00e4ufige Todesursache in den ersten Lebenswochen.<\/p>\n\n\n\n<p>Reinigung des Fells<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Zunge reinigen die Geparde ihr Fell, besonders nach dem Fressen, wenn es die Spuren der Mahlzeit zu beseitigen gilt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Familienbande<\/h5>\n\n\n\n<p>&#8222;Zungenk\u00fcsse&#8220; sind auch Zeichen gegenseitiger Zuneigung untereinander und festigen die Familienbande. Gerade in den ersten Monaten haben die Gepardenkinder einen sehr engen K\u00f6rperkontakt zur Mutter. Dies vor allen Dingen auch nachts, wo es in der Steppe oft empfindlich kalt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Sp\u00e4ter schlafen die Jungen eher unter sich, w\u00e4hrend die Mutter etwas entfernter ruht. Allerdings entfernen sie sich nie weiter als circa 20 Meter voneinander, so dass sie jederzeit Blickkontakt halten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Begr\u00fc\u00dfung der ersten Sonnenstrahlen gibt es einen &#8222;Morgentrunk&#8220;. Die Geparde lecken sich gegenseitig den Tau aus dem Fell. Dies ist oft die einzige M\u00f6glichkeit, in der wasserlosen Steppe Fl\u00fcssigkeit aufzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>So ein richtiges &#8222;Trinkgelage&#8220; bietet oft nur ein heftiger Regenguss: Wie viele Katzen m\u00f6gen es Geparde \u00fcberhaupt nicht, nass zu sein. Umso schneller &#8222;trinken&#8220; sie sich mit der Zunge das Fell wieder trocken.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Phantastische Gesch\u00f6pfe &#8230; Langbeinig, grazil und elegant vereinen sie in sich kraftvolle Dynamik, sind schnell, wendig, geschmeidig und dabei von einer majest\u00e4tischen Sch\u00f6nheit, die schon an aristokratische Extravaganz grenzt. &nbsp;Geparde sind einf\u00fchlsam. Sie sind z\u00e4rtliche und liebevolle M\u00fctter. Sie sind in ihren Eigenschaften hochspezialisiert. 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